Kein Munch!

 

Bis auf weiteres kein Munch mehr!

Die steigenden Infiziertenzahlen lassen keine Veranstaltungen mehr zu, zumal wir jetzt wieder drinnen sein würden. Deshalb veranstalten wir im Oktober keinen Munch mehr. Danach - mal sehen.

Ansonsten: wascht euch die Hände, helft wenn nötig euren Nachbarn! Bleibt gesund und steckt niemanden an! Tragt Masken in der Öffentlichkeit!

Achtung: die meisten Veranstaltungen anderer fallen ebenfalls aus, bitte informiert euch auf deren Webseiten!

 

Stellungnahme von BDSM-Berlin e.V. zur Party in der Alten Münze 24.10.

Der Verein BDSM-Berlin e.V. erklärt sich solidarisch mit dem Veranstalter Pornceptual und dem Veranstaltungsort Alte Münze.

Die von der Polizei eine halbe Stunde vor Ende betretene Veranstaltung am 24.10.2020 war legal und erfüllte sämtliche geltenden Auflagen der Verordnungen des Berliner Senats. Die Veranstalter und die Gäste waren kooperativ trotz des teilweise beleidigenden Auftretens der Polizei. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste bereits zum Gehen aufgefordert worden.

Wenn es zutrifft, daß am selben Abend auch andernorts Veranstaltungen vorzeitig beendet wurden, so muß befremden, daß ausgerechnet bei diesem einen Polizeieinsatz die Presse schon vor Ort war und in sensationslüsterner Weise berichtete. Die Veranstaltung war ein Event von Menschen, die in besonderer Kleidung tanzen und reden wollten. Daraus wurde in der Presse eine „Fetischparty“ mit lauter „Perversen“, eine Richtung, die schon durch abwertende Kommentare von Polizisten gegenüber Gästen (Zeugenaussagen) vorgegeben wurde.

Offenbar sind dies die von der Polizei gewünschten „Bilder“, im Gegensatz zu jenen, die entstanden wären, hätte die Berliner Polizei bei den seit Wochen stattfindenden öffentlichen Umzügen von aggressiven Coronaleugnern durchgegriffen - die Polizei kommentierte dazu „solche Bilder wollen wir nicht“. Die reale Gefährdung von Passanten, BVG-Fahrgästen und Ringcenter-Kunden in den letzten Tagen wurde von der Polizei ignoriert.

Dazu paßt, daß Beamten vor Ort die Rechtslage unbekannt war. Polizisten äußerten, daß 100 Gäste die erlaubte Zahl sei - erlaubt sind tatsächlich 1000 in geschlossenen Räumen, auch heute noch. Aber die Polizei hat ja auch (in der Bergmannstr) Radfahrer wegen fehlender Maske angehalten, obwohl die entsprechende Verordnung nur für Fußgänger gilt. Werden die aktuellen Verordnungen überhaupt rechtzeitig an die Einsatzkräfte kommuniziert?

Die organisierte Berliner BDSM-Szene hat bereits Anfang März, noch vor irgendeiner Verordnung des Senats, in Eigeninitiative sämtliche Veranstaltungen abgesagt. Die kommerziellen Clubs haben diese Linie mitgetragen, sie versuchen seitdem mühsam, sich mit Online-Events über Wasser zu halten. Der Berliner Munch, eine Gelegenheit zum Kennenlernen, die wir seit 1997 organisieren, hat im Sommer nur draußen auf der Wiese stattgefunden, und wurde Anfang Oktober gestoppt, weil uns die Gesundheit unserer Gäste wichtig ist, was in Innenräumen nicht gewährleistet werden kann.

Wenn die Berliner Gesundheitssenatorin 500 Gäste auf einer Freiluft-Veranstaltung zu viel findet, so liegt es an ihr, die Verordnungen des Berliner Senats entsprechend anzupassen. Es wäre außerdem wünschenswert, sie so zu formulieren, daß die Ämter auch wissen, was gilt. Es geht aber nicht an, daß Veranstaltungen, die sich an ebendiese Verordnungen halten, von der Polizei ohne Rechtsgrundlage gesprengt werden, und es drängt sich der Eindruck auf, daß dieses Vorgehen von den Versäumnissen der Polizei bei den schon erwähnten Coronaleugner-Demos ablenken soll.

Obwohl alleine schon die Veranstaltungen rund um den Berliner CSD pro Jahr etwa 180 Millionen € in die Stadt spülen, beobachten wir seit mehr als 2 Jahren ein zunehmend restriktiveres Vorgehen der Polizei gegen LGBT+-Veranstaltungen und grundsätzlich alles, was queer ist. Dies erfüllt uns mit Sorge. Wir hoffen, daß diese Linie nicht etwa offiziell vom Senat gefordert wird, und bieten gerne Gelegenheit zu Aufklärung und Nachschulung.

Der Vorstand
BDSM-Berlin e.V.
 

Termine

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Monogamous Munch Corona-Edition
Montag, 05. Oktober 2020,  7:00pm - 10:30pm
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all about kinky monogamy

Das Thema für diesen Munch lautet Monogamie. Wer auch immer sich für kinky hält und gleichzeitig an monogamen Beziehungs-Dynamiken interessiert ist, ist herzlich eingeladen.

Dies gilt insbesondere für Paare, die bereits in einer verbindlichen, monogamen Beziehung leben, und das vielleicht schon seit Jahren, und die einen kinken Lebensstil praktizieren in Verbindung mit einem der vielfältigen Aspekte aus dem weiten Spektrum des BDSM, und die gerne Gleichgesinnte treffen möchten, um ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen, um neue Freundschaften zu schließen und um bestehende Freundschaften zu pflegen.

Dieser Munch richtet sich auch an kinke, monogame Singles, die gerne andere kinke, monogame Singles treffen würden, um die Bedingungen und Strategien zu diskutieren, die es ermöglichen, innerhalb oder auch außerhalb der Szene kinke und gleichzeitig monogame Partner_Innen zu finden.

Das wichtigste Anliegen wäre also, die eigenen Sichtweisen zu erweitern, vielleicht sogar die eigenen Kenntnisse über monogame Beziehungs-Dynamiken zu vergrößern, und so neue Einsichten, neue Kontakte und neue Freundschaften zu gewinnen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Teilnahme wären Respekt und Empathie! Respekt bedeutet insbesondere Akzeptanz für jedwede sexuelle Orientierung, für jedes Alter und für jedes Geschlecht sowie für was auch immer ein anwesendes Individuum als essentiell und bedeutsam für sein Selbst-Konzept ansieht.

Besonderer Respekt gilt jedweder bestehenden Beziehung unter den Anwesenden! Unangemessenes flirtives Verhalten gegenüber Anwesenden, die bereits Teil eines Paares sind, welches bei Partnern_Partnerinnen Ärgernis erregen könnte, ist nicht willkommen und wird nicht toleriert werden. Andererseits: Singles und Einhörner von jedwedem Geschlecht können sich gerne zusammentun, wenn sie sich voneinander angezogen fühlen - in diesen Fällen besteht keinerlei Einwand gegen flirtives Verhalten!

Der zehnte Mono-Munch findet am ersten Montag Abend des Monats Oktober 2020 statt. Der Abend wird eine vorgegebene Struktur haben:

In der ersten Stunde ab 19 Uhr: Ankommen, Willkommen-Heißen, Abendessen und Plaudern. Der zweite Abschnitt des Abends beginnt um 20 Uhr. Es wird zu einem vorgegebenen Thema ein gemeinsames "Tischgespräch" geben, strukturiert durch das Mittel des "Talking-Sticks". Diesmal geht es um:

"Eifersucht - ein grünäugiges Monster oder ein hilfreiches Gefühl?"

Anschließend lassen wir den Abend mit eher privaten und/oder informellen Gesprächen ausklingen (wer möchte), während andere sich bereits verabschieden. Um 22:30 endet der Abend offiziell.

Wegen Corona und der kühleren Jahreszeit wechseln wir erneut das Lokal: wir bleiben in Kreuzberg am Marheineke-Platz nächst der Zossener Str./Bergmannstr., aber diesmal wird das "ITALO", Marheinekeplatz 4, 10961 Berlin-Kreuzberg unser Treffpunkt sein.
Ein Tisch für 8-10 Personen hinter der zentralen Bar wird für uns reserviert sein.

Der Munch ist zweisprachig, also offen für Deutsch und Englisch.

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English version

This munch is dedicated to monogamy in combination with kink. Everybody, who regards themselves as kinky and at the same time is interested or experienced in monomagous relationship dynamics, is very welcome.

This includes specifically couples who already live within a commited monogamous relationship maybe even for years, practicing a kinky lifestile, connected with any aspekt of the wide spectrum of BDSM, who would like to meet likeminded folks and wish to share their experiences or make new friends.

This munch as well is for kinky monogamous singles who would like to meet other kinky monogamous singles and discuss the conditions and strategies how one can find a kinky monogamous partner within or without the local scene.

The main emphasis would be to broaden one's view, maybe even one's knowledge about monogamous relationship dynamics, and gain new insights, new contacts and new friends.

The main requirement would be repect and empathie!This includes acceptance of any sexual orientation, age or gender and whatevere else an individual person regards as specifically important for their self-conception.

Specific respect towards any existing relationship would be fundamental! Behavior of being unduly flirtatious towards others, who are already part of a couple, will not be appreciated and will not be tolerated. On the other hand: Singles and unicorns of any gender may associate with each other, if they feel attracted to do so - no objection towards flirtatious behavior in this case at all.

This 10th Mono-Munch will be scheduled on the first Monday evening of the month October 2020. The idea is, to structure the evening a little bit:

First hour from 7 pm on will be arriving, welcoming, eating and chit-chat.
Second part will start at 8 pm. We will have a common table talk = "Tischgespräch" about a given subject, using the method of the talking stick. This time we will talk about:

"Jealousy - a green-eyed monster or an helpful sentiment?"

After this part the third part of the evening will follow with more private and in person conversations between participants, who like to do so, while some others might bid farewell already. At 10:30 pm the event officially will end.

Due to corona and the season we change the venue again: we will stay in Kreuzberg at Marheineke-Platz near Zossener Str./Bergmannstr, but this time the restaurant will be the "ITALO", Marheinekeplatz 4, 10961 Berlin-Kreuzberg.
A table for 8-10 persons will be reserved inside behind the central bar.

This munch is meant to be bilingual - English and German speaking is likewise welcome.

Ort ITALO, Café & Restaurant Marheinekeplatz 4, 10961 Berlin-Kreuzberg
Cost: just pay for your drinks and food
Dress code: casual - come as you like